Die Gemeindedienste

Der Dienst am Bürger und für den Bürger muss von bester Qualität sein

Die Rolle der Gemeinde im Dienst für die Bürgerinnen und die Bürger muss nicht mehr erklärt werden. Die gewählten Ratsmitglieder sind das demokratische Bindeglied der Bevölkerung zur Gemeinde: der Dienst am Bürger und für den Bürger muss von bester Qualität sein.

Verwaltungsentscheidungen sollen stets mit gesundem Menschenverstand getroffen und dementsprechend ausformuliert werden und müssen immer auf ihre rechtlichen Grundlagen geprüft werden.

Um dies zu gewährleisten, muss auch in Zukunft gutes Personal eingestellt werden.  Erst in den letzten Monaten stellen wir fest, dass alle offenen Stellen veröffentlicht und ausgeschrieben werden.

Dies wird auch weiterhin der Fall sein.  Alle Kandidaten sollen die gleichen Chancen auf einen sicheren und interessanten Arbeitsplatz bei ihrer Gemeinde erhalten. Prüfungskommissionen sollen mehrheitlich durch außenstehende Juroren besetzt werden. Bei diesen Verfahren soll der politische Entscheidungsträger eine untergeordnete Rolle spielen. Einstellungen über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen dürfen nicht der Schlüssel für eine definitive Anstellung sein. Bei definitiven Stellenbesetzungen müssen interne und externe Kandidaten in Konkurrenz treten können.

Die Ansprüche an die Gemeindedienste sind immer höher und komplexer geworden.  Deshalb sollte das Personal auch über eine der Funktion entsprechende Qualifikation verfügen.

Durch die Übertragung neuer Zuständigkeiten wie Städtebau, Raumordnung, Wohnungswesen und Energie von der Wallonischen Region an die Deutschsprachige Gemeinschaft und danach möglicherweise an die Gemeinden, bedarf es hochqualifizierter Leute, die durchaus ihre Tätigkeit gemeindeübergreifend ausüben könnten.  Diese Alternative sollte in jedem Fall geprüft werden.

Eine klare Hierarchie, ein klares Organigramm und klar definierte Aufgabenbereiche sind notwendig, damit jedes Personalmitglied den Anforderungen gerecht werden kann und auch Verantwortung übernehmen kann.

Ansonsten sollte die Politik sich nicht in die Verwaltungsabläufe einmischen:  diese Nicht-Einmischung kann durch die Festlegung von Rahmenbedingungen vermieden werden.  Nur so kann die Autorität der Führungskräfte erhalten und gestärkt werden, nur so können die Führungskräfte ihre Verantwortung wahrnehmen.

Was für die Mitarbeiter der Verwaltung gilt, gilt ebenfalls für den Mitarbeiterstab des ÖSHZ, des Bauhofes und der Gemeinderegien.

Die primäre Aufgabe des Bauhofes ist der Unterhalt der verschiedensten Anlagen und Einrichtungen.

Größere und spezifische Projekte werden den dafür spezialisierten Unternehmen vorbehalten, die allgemein über die notwendigen Fachkräfte und dem notwendigen Maschinenpark verfügen und ebenfalls einer Vielzahl Einwohner unserer Gemeinde Lohn und Brot geben.

Wir sprechen uns gegen die Anschaffung von Maschinen aus, die nur während einer kurzen Dauer im Jahr sporadisch genutzt werden.

In allen Fällen soll geprüft werden, ob Anschaffungen nicht eher gemeindeübergreifend u/o durch Leasings getätigt werden können.

Zum besseren Vergleich soll auch bei gemeindeeigenen Projekten eine genaue Kostenrechnung erstellt werden, ehe diese zur Genehmigung dem Stadtrat vorgelegt werden. Die Buchhaltungsprogramme des Bauhofes, der Stadtwerke und der Triangel sollen dementsprechend aufgerüstet werden, falls die genaue Preisermittlung heute noch nicht möglich sein sollte.

Um einen möglichst bürgernahen „Kundendienst“ zu gewährleisten, sollten ebenfalls Sprechstunden außerhalb der üblichen Arbeitszeiten angeboten werden. Dies könnte im Rahmen eines flexiblen Arbeitsplanes oder auf Terminabsprache angeboten werden.

Selbstverständlich wird der Internetzugang weiter ausgebaut: die Webseite der Gemeinde sollte klar strukturiert sein und alle notwendigen Informationen und Bekanntmachungen publizieren.

Sie haben Fragen zu unseren Kandidaten oder zum Programm? Kontaktieren Sie uns unverbindlich!