Forstwirtschaft

Es gilt den wirtschaftlichen Aspekt des Waldes nicht aus den Augen zu verlieren. Die Folgen heutiger Fehler kommen erst in 80 Jahren zum Tragen.

Die Gemeinde St. Vith besitzt rund 1.800 Hektar Wald. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Nadelholzbestand. Durch ein Forsteinrichtungswerk wurde vor etlichen Jahren erstmals eine genaue Bestandsaufnahme gemacht, die als Grundlage für eine systematische Holzernte dient. Immerhin erzielte die Gemeinden während den letzten drei Jahren einen jährlichen Ertrag von 1,1 – 1,2 Millionen Euro.

Aus diesem Grunde gilt es den wirtschaftlichen Aspekt des Waldes nicht aus den Augen zu verlieren. Die Folgen heutiger Fehler kommen erst in 80 Jahren zum Tragen. Neuanpflanzungen werden dem Standort angepasst, wobei bei der Sortenauswahl mit der allgemeinen Klimaerwärmung Rechnung getragen werden muss.

Neben dieser wirtschaftlichen Funktion hat der Wald auch eine ökologische und touristische Funktion. Es gilt diese mit Sachverstand und auch mit Pragmatismus in Einklang zu bringen. Wir sprechen uns für ein Verbot von Motorfahrzeugen im Wald aus, für eine Kennzeichnung besonderer Gebiete, die intensiver durch Sportler und Touristen genutzt werden können.

Die Jagd ist eine zusätzliche Einnahmequelle für die Gemeinde.  Zu hoher Wildbestand oder dessen ständige Störung rufen zusätzliche Wild- und daher Waldschäden hervor, was sich direkt auf die Holzqualität auswirkt.

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