Ländliche Entwicklung

Es ist für uns mehr als unverständlich, dass die Stadtgemeinde St. Vith aus dem Programm der Ländlichen Entwicklung der Wallonischen Region ausgeschieden ist.

Dieses durch die Europäische Union bezuschusste Programm hat das Ziel, die Bürger an der Entscheidungsfindung für die lebenswerte Gestaltung der ländlichen Räume zu beteiligen. Ein Programm zur Bürgerbeteiligung „par excellence“.

Es stimmt zwar, dass die Einreichung von Akten komplex, umfangreich und langwierig ist, doch am Ende steht eine bis zu 80prozentige Bezuschussung.

Die Tatsache, dass sich kaum Bürger für die Mitgliedschaft in der Örtlichen Kommission zur ländlichen Entwicklung (ÖKLE) beworben haben, lag wohl eher daran, dass ihnen aufgrund der Langwierigkeit die Motivation an einer Teilnahme genommen wurde. Neben diesen großen Projekten hätte man gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger eine Vielzahl von kleinen Projekten fördern können, für die man dann selbstverständlich kleine Budgets zur Verfügung stellen sollte.

Schließlich brauchte man die ländliche Entwicklung nicht zu verlassen, da bei mangelndem Interesse an der ÖKLE der KBRAM (Kommunaler Beratungsausschuss für Raumordnung und Mobilität) aufgrund der bestehenden Gesetzgebung diese Aufgabe hätte wahrnehmen können.

Wir werden uns allerdings bemühen, wieder in dieses Programm aufgenommen zu werden, um auch auf diesem Wege die Bürgerinnen und die Bürger an der öffentlichen Entscheidungsfindung und der Gestaltung ihres Lebensraumes teilhaben zu lassen. Hier muss eine neue Dynamik geschaffen werden.

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