Landwirtschaft

Auch wenn die Landwirtschaft gemessen an der Anzahl Landwirte eine geringere Rolle in unserer Gemeinde spielt, muss ihr noch immer eine wichtige Bedeutung zuerkannt werden.

Erstens produzieren vor allem die hiesigen Landwirte weiterhin qualitativ hochstehende Nahrungsmittel und zweitens werden sie eine immer größere Rolle im Bereich Landschaftspflege und Landschaftsschutz übernehmen.

Die Gemeinde verfügt über eine stattliche Anzahl Gemeindeparzellen, die sie den Landwirten gegen Pachtgeld zur Verfügung stellt. Das Lastenheft, das aus Zeiten der Befriedung mit der Emmelser Genossenschaft stammt, sollte durchaus nochmals überprüft werden.  Angesichts der Tatsache, dass es weniger Junglandwirte gibt und der Tatsache, dass deren Anfangsinvestitionen sehr hoch sind, sollten diese bei einer Neuvergabe von Gemeindeländereien bevorzugt behandelt werden.

Die landwirtschaftlichen Wege dienen in erster Linie den Landwirten, werden aber auch häufig von Wanderern und Fahrradfahrern genutzt und bedürfen deshalb einem regelmäßigen Unterhalt.  Das Landwirtschaftsministerium der Wallonischen Region stellt regelmäßig Gelder hierfür zur Verfügung, die wir verstärkt nutzen wollen.

Schließlich sollen wir gemeinsam mit den Landwirten überlegen, inwiefern die Gemeinde auf deren Dienste zurückgreifen könnte für verschiedene Lohnarbeiten, z.B. Erdtransporte, Schneeräumen, usw.

Wir machen uns stark für die Einsetzung einer Landwirtschaftskommission auf Ebene der Gemeinde, in der die verschiedenen landwirtschaftlichen Verbände, freie Landwirte, die Landwirtschaftsschule, Agra-Ost und andere relevante Organisationen vertreten sind, um gemeinsam mit allen Akteuren der Landwirtschaft in unserer Gemeinde den Platz einzuräumen, den sie verdient.

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