Polizei & Feuerwehr

Wir unterstützen alle Maßnahmen der jeweiligen Zonenverwaltung um die Berufe im Polizei- und Rettungswesen so attraktiv wie eben nur möglich zu gestalten.

Beide Dienste wurden in der Vergangenheit aus dem direkten Einflussbereich der Gemeinde herausgeholt.

Während die fünf Eifelgemeinden die „Polizeizone Eifel“ bilden, wurden die freiwilligen Feuerwehren in die „Hilfeleistungszone 6 der Provinz Lüttich“, die aus den neun DG Gemeinden besteht, zusammengeschlossen.

Beide Zonen erhalten Zuwendungen vom Zentralstaat, bzw. von der Provinz sowie von den angeschlossenen Gemeinden. Das ausführende Organ sind jeweils die Bürgermeister.

Wir unterstützen alle Maßnahmen der jeweiligen Zonenverwaltung um die Berufe im Polizei- und Rettungswesen so attraktiv wie eben nur möglich zu gestalten.

Der Polizeirat beschränkt sich darauf, die notwendigen Rahmenbedingungen für das gute Funktionieren der Polizeizone festzulegen. Für das interne Leben ist einzig und allein der Zonenchef verantwortlich, der sich vor dem Polizeikollegium zu verantworten hat. Der sichtbare Präsenz der Polizei erhöht das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Durch einen ständigen Kontakt mit der Bevölkerung können vor allem die Revierbeamten manche Ordnungswidrigkeit formlos in die richtige Spur bringen. Eine besondere Aufmerksamkeit sollte die Polizei dem Drogenkonsum und der damit verbundenen Kriminalität schenken.

Die Polizisten und das Rettungspersonal werden zunehmend Opfer von verbalen und physischen Attacken.  Wir möchten uns dafür einsetzen, dass sie regelmäßig im Umgang mit derlei Angriffen geschult werden. Sie sollen immer über ausreichend moderne Ausrüstung verfügen, um sich selbst und eventuelle Opfer ausreichend schützen zu können.

Ebenfalls möchten wir uns für die Ausarbeitung eines lokalen Katastrophenplans einsetzen. Dieser sollte erste Maßnahmen beinhalten, falls es zu Evakuierungen wie z.B. einer Schule oder gar des Krankenhauses kommen sollte.

Die Restrukturierung der Feuerwehrdienste ist weniger gut verlaufen.  Aus freiwilligen Feuerwehren, die jeweils ein eigenes Vereinsleben hatten, soll eine einheitliche Feuerwehr von Kelmis bis Ouren werden.

Im Gegensatz zu den Polizeizonen besteht die Mehrzahl der Mitglieder der Feuerwehr aus Freiwilligen, die zwar für ihre Einsätze entlohnt werden, aber anderseits während ihrer Freizeit langwierige Ausbildungen in Kauf nehmen müssen.

Neben den Einsätzen zur Bekämpfung von Feuer oder bei Katastrophen ist die Freiwillige Feuerwehr St. Vith für den Rettungsdienst zuständig.  In Ermangelung von genügend Personal kann der nicht-dringende Krankentransport nicht mehr wahrgenommen werden.

Die größte Herausforderung der kommenden Jahre ist es, eine genügende Anzahl Feuerwehrleute zu rekrutieren, damit der Dienst überhaupt gewährleistet werden kann. Daher werden wir uns für eine ortsnahe Ausbildung einsetzen, uns gegen zu starre Regeln über die Besetzung bei Einsätzen wehren und nach einer Möglichkeit suchen, Feuerwehrleute bei der Gemeinde oder anderen lokalen Behörden zu beschäftigen, sodass deren Einsatzmöglichkeit gesteigert würde, ähnlich wie beim Rettungspersonal.

Besonders da, wo ein hoher persönlicher Einsatz gefragt ist, kommt es auf Freundschaft und Kameradschaft an.  Das vor der Feuerwehrreform bestehende Vereinsleben darf nicht geopfert werden, allein um sich einer Hierarchie zu unterwerfen. Hier wollen wir die dafür notwendigen Rahmenbedingungen unterstützen.

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